Wem gehört diese Nummer: 061 202 06 04?

Mai 18th, 2012

Negative Erfahrungen machte eine Leserin von Schweiz-Blog.ch mit ihrem Abo beim Telefon-Anbieter Sunrise (zu Deutsch: “Sonnenaufgang). Hier scheint eher die Sonne untergegangen zu sein. Schwarze Nacht sozusagen. Denn. Sunrise terrorisiert Kunden offenbar mit Telefonwerbung.

(Leser-Gastbeitrag) In letzter Zeit wurde ich bereits duzende male von dieser Nummer angerufen: 061 202 06 04.

Telefonanbieter Sunrise terrorisiert Kunden mit Verkaufsanrufen.

Telefonanbieter Sunrise terrorisiert Kunden mit Verkaufsanrufen.

Durch meine vielen Forschungen im Internet fand ich heraus, daß nicht nur ich von dieser Rufnummer terrorisiert werde.

Meinen Recherchen nach gehört die Nummer der Sunrise-Filiale. Sunrise-Mitarbeiter wollen einem am Telefon neuste Produkte anbieten und verkaufen.

Mühsam ist es, daß man diese Anrufe nicht “abbestellen” kann.

Am besten ist es, die Rufnummer zu blockieren.

 

Schweiz vor dem Genzucht-Einheitsapfel: Feuerbrand-Resistenz-Gen lokalisiert +++ Agroscope (und Agrarkonzerne) jubeln schon

Mai 17th, 2012

Die Jubelmeldung lautet: “Erfolgreiche Genanalytik”. Kommt jetzt der gen-patentierte feuerbrand-resistente Apfel? Während alle, die nicht mitmachen wollen (Bio-Obstbauern), zu Zwangsfällungen gezwungen werden, bis es keine nicht-patentierten Apfelsorten mehr gibt?

Weltwelt jubeln schon Agrar-Konzerne wie Monsanto und Bayer AG (bzw. passend neu in häßlichem globalesischem Denglisch “Bayer CropSciences”)
Der schweizerische Staatsmonopolist, welcher in planwirtschaftlicher Manier die private Wirtschaft – von Steuergeldern bezahlt (!) – konkurrenziert, Agroscope, jubelt.

Schon die Bezeichnungen der Zuständigen lassen einen erschaudern. Letztmals legten sich Kommunistische Behörden oder davor Adelige in Europa solche langwierigen Namen zu, um das Gegenüber schon mit dem Namen einzuschüchtern.

Hier heißt es nicht “Seine königliche Hoheit” oder “Majestät”, sondern die Namen sind noch länger. Die Obstbauern (und andere Bürger) sehen sich konfrontiert mit:

1. Markus Kellerhals, “Leiter Forschungsgruppe Apfelzüchtung und Genressourcen Obst vom Forschungsbereich Pflanzenschutz und Extension Obst und Gemüse der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW” (so lautet übrigens wirklich der passend der kommunistisch-aristokratisch anmutende Name der zuständigen Abteilung in der Original-Medienmitteilung ! – kein privatwirtschaftliches Unternehmen würde sich so einen Schwulst leisten).

2. Weiter zuständig ist ein Professeor mit dem sprechenden Namen Cesare Gessler (Professor am Institut für Integrative Biologie)

Und als frohe Botschaft wird verkündet:

Neue Apfelsorten sollen sich in Zukunft besser gegen den Feuerbrand-Erreger wehren können. Weltweit arbeiten verschiedene Mannschaften an der Entwicklung feuerbrandresistenter Sorten.

Nun haben Fachleute von Agroscope und der ETH Zürich gemeinsam einen weiteren Meilenstein erreicht: Sie haben das Resistenz-Gen des Wildapfels Malus x robusta 5 genau lokalisiert.

Dank dieses Wissens können die Forschenden effizienter als bisher diejenigen Sämlinge zur weiteren Züchtung auswählen, die das Gen in sich tragen.


Gewisse Wildäpfel trotzen zwar dem Feuerbrand, doch die kirschengrossen, harten Früchtchen taugen nichts für die Premium-Auslage des Einzelhandels.

Im Projekt Züfos (Züchtung feuerbrandrobuster Obstsorten) erforschten Wissenschafter von Agroscope und der ETH Zürich die Resistenz des Wildapfels mit dem (für Leute, die des Latein mächtig sind, andere siehe Übersetzungsprogrammes des Wortes “malus”) sprechenden Namen Malus x robusta 5. Die unterschiedlichen Kompetenzen der beiden Institute ergänzen sich ideal.

2.200 Apfel-Sämlinge im Test +++ Großangelegte Markierungsaktion

Die Experten von Agroscope und ETH haben über 2200 Apfel-Nachkommen aufgezogen und genetisch analysiert. Parallel zur Genanalyse erfolgte ein Feuerbrandtest mit ausgewählten Pflanzen. Mit diesem Ansatz gelang es den Forschenden, das Resistenz-Gen genau zu lokalisieren und zu kartieren.

Gleichzeitig wurden mit dieser exakten genetischen Kartierung auch so genannte molekulare Marker entwickelt, die sehr nahe beim Resistenzort liegen.

Diese Marker werden nun von den Apfelzüchtern von Agroscope eingesetzt, um effizienter als bisher wohlschmeckende neue Apfelsorten mit der Resistenz des Wildapfels Malus robusta 5 zu züchten. Denn: Die Marker sagen wie kleine Fähnchen, welcher Sämling das gewünschte Gen enthält, aufwändige Feuerbrandtests entfallen. Dabei sind schon interessante Ergebnisse erzielt worden. Bis daraus eine Tafelsorte entwickelt ist, wird es aber noch rund 10 Jahre dauern.

Projekt «Züchtung feuerbrandrobuster Obstsorten» (Zuefos)

Das Projekt ZUEFOS hat mit verschiedenen Partnern den Bogen von der Wissenschaft zur Praxis gespannt. Finanziert wurde es vom Bundesamt für Landwirtschaft. Im Rahmen des Projektes wurden an der ETH Zürich und bei Agroscope Fortschritte bei der molekularen Identifikation der Resistenzen erzielt:

Exakte molekulare Kartierung der Resistenz von Malus x robusta 5
Für die Züchtung nutzbare molekulare Marker, welche möglichst nahe bei den Resistenzorten liegen
Kartierung von Resistenzfaktoren bei den Sorten ‚Florina‘ und ‚Rewena‘

Dank molekularen Markern für Feuerbrandrobustheit können die Züchter interessante Pflanzen einfacher erkennen.

Die Forscher testeten zudem die Anfälligkeit von Elternsorten und Züchtungsnachkommen im Sicherheitsgewächshaus nach künstlichen Infektionen. Robuste Sorten verwendeten sie umgehend für weitere Kreuzungen.

Bei Projektbeginn wählten die Apfelbaum-Züchter bekannte, eigene feuerbrandrobuste Züchtungen und/oder Sorten aus für Pilot-Obstanlagen an vier Standorten: Wädenswil ZH, Güttingen TG, Conthey VS und Morges VD. Bereits zeichnen sich  interessante Kandidaten ab. Sie werden jetzt umfassend geprüft, darunter auch an einem Standort, an welchem 2011 (Anm. d. Red.: angeblich) wegen starkem Feuerbrandbefall eine ganze Anlage gerodet werden mußte.

Zur Fruchtqualität werden Fachpersonen und Konsumenten befragt.

(Der Verfasser dieser Medienmitteilung muß wohl einen Vermerk in der Personalakte berfürchten: denn hier verzichtet die Behörde auf die amtlich verordnete Geschlechterk(r)ampf-Sprache bzw. das politische korrekte, aber leider nur schein-geschlechtergerechte EmanzInnen-Deutsch)

ZUEFOS hat in vier Jahren unser Wissen zur Feuerbrandresistenz, zum Zuchtmaterial und zu den Zuchtmethoden stark erweitert, so Agroscope. Züchtung ist ein langfristiger Prozeß. Sowohl für den Tafelanbau (Tafelapfel) als auch für den Hochstamm (Hochstammapfel) entstehen kurz-, mittel- und langfristig hoffnungsvolle Perspektiven, heißt es weiter, und: Im Anschlußprojekt ZUEFOS II (2012-13) werden die begonnenen Arbeiten weitergeführt und neue Aspekte einbezogen.

Wertvoll ist auch die hervorragende Zusammenarbeit mit den Obstbau-Fachstellen der am stärksten vom Feuerbrand betroffenen Kantone und mit dem Schweizer Obstverband, heißt es in der Mitteilung von Agroskope.
Hintergrund:

In äußerst aggressiven und kommunistisch anmutenden Verfügungen zwangen und zwingen Beamte Landwirte, Apfelbäume, die zum Teil sogar älter als die Schweiz sind, zu fällen.

Wegen Feuerbrandbefall. Dies, obwohl die befallenen Apfelbäume im nächsten Jahr wieder ganz normal Äpfel getragen hätten.

Dafür wird der Niedrigstamm-Apfelanbau gefördert. Diese auf kurzfristig höhere Erträge angelegte Anbauart ist extrem schädlich und einer der Hauptschuldigen an der Verbreitung des Feuerbrandes.

Während einmal befallene Hochstammbäume reistent werden, ist dies bei den minderwertigen, schnell auf höchstmöglichen Obstertrag hochgezüchteten Niedrigstammbäumen nicht der der Fall.
Obstbauern, die sich widersetzten, ihre Hochstammbäume zu fällen, werden behördlicherseits mit Polizei und mit Geldstrafen massivst drangsaliert und und staatlich eingeschüchtert.

Einige erschütternde Fälle sind in durch die Presse bekanntgeworden. Es wäre einmal interessant, wie Bio-Knospe dazu steht. Die Bio-Marke, die erst kürzlich einem Bio-Veteran verbot, ihr Zeichen zu tragen, weil er sich – aus guten Gründen – weigerte, seine Tiere zwangszuimpfen (ein sog. Impfgegner). Inzwischen werden Gesetze erlassen, die Massen-Zwangsimpfungen bei Menschen – angeordnet durch die Regierung – ähnlich wie auch EU-Staaten oder den USA zulassen.

All dies widerspricht in extremster Art und Weise der freiheitlichen und humanen Tradition der Schweiz.

Und die nationale Ethik-Kommission zu der Monokultierung von Staats wegen? Kein Wort von ihr.

Bauer Martin Eugster aus Erlen TG wehrte sich gegen brutale Zwangsrodungen und zieht den Fall nun vors Bundesgericht. In punkto Behörden-Arroganz spielte hier das Landwirtschaftsamt Thurgau eine ganz unrühmliche Rolle.

Steuergeldverschwendung: Massive Finanzmittel für völlig überflüssiges Sprachlernsystem und seine schweizweite “Implementierung”

Mai 17th, 2012

Als ob es nicht genug an Sprachsystemen auf der Welt gäbe, entwickelt das BfM ein eigenes Sprachlernsystem.

Wer zuerst die Medienmitteilung (unten) liest, denkt, es würde Sprachintegration gefördert.

Das einzige, was gefördert wurde, ist die Bürokratie.

Selbst nach intensiver Suche auf der Webseite des Systems “fide” kann man keinen anderen Sinn finden.

Keine Neuerung, nichts.

Simonetta Sommaruga, SP: Schöne Schlagzeilen auf Steuerzahlerkosten und massive Steuergeldverschwendung (Foto: Webseite Sommaruga)

Simonetta Sommaruga, SP: Schöne Schlagzeilen auf Steuerzahlerkosten und massive Steuergeldverschwendung (Foto: Webseite Sommaruga)

Dageben klingt die Medienmeldung des BfM hochgeschwollen. Schon die Überschrift: “Bundesrätin Sommaruga setzt Qualitätsstandards für die sprachliche Integration von Migrantinnen und Migranten” tönt nach einer massiven Neuerung.

Von Neuerung jedoch keine Spur. Einzig wurden Steuergelder der Bürger für ein angeblich neues Sprachlernsystem ausgegeben. Dabei gibt es abertausende Sprachlernsysteme. Davon auch anerkannte, von namhaften Firmen entwickelte.
Warum das BfM ein eigenes Sprachlernsystem entwickeln mußte, erschließt sich weder nach Lesen der Medienmitteilung noch nach intensivem Studium der Webseite von “fide”.

Wohl kein Wunder. Denn offensichtlich gibt es auch gar keinen Grund.

Das Bundesamt für Migration lanciert das Sprachlernsystem “fide” für Migranten. “fide” steht für “Französisch, Italienisch, Deutsch in der Schweiz – lernen, lehren, beurteilen”.

Dieses Lernsystem ist spezifisch auf die Bedürfnisse der Integration ausgerichtet. Personen lernen, wie sie sich unmittelbar in ihrem Lebensumfeld erfolgreich verständigen und zurechtfinden können.

Bundesrätin Sommaruga hat die 1. Nationale Konferenz zu fide in Bern eröffnet.

Sprachlernsystem"fide": Unnötig wie ein Kropf und teuer

“Sprache ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration. Wer sich in der Heimat seiner Wahl erfolgreich bewegen will, muß sein Umfeld verstehen und sich mit ihm verständigen können,” betonte Bundesrätin Sommaruga.

Also, nur, um das richtig zu verstehen: Sommaruga ist also der Ansicht, wenn ich in irgendein Land reise, muß nicht ich die Sprache lernen, sondern das Land muß sie mir beibringen und dafür zahlen.

Ja, so ist es (siehe unten).

Migration in die Sozialsysteme mit Anleitung

Ein Ziel des Unterfangens scheint zu sein, die Einwanderung in die Sozialsysteme möglichst einfach zu machen. So lernen Migranten gleich auch die nötigen Behördengänge bzw. werden geschult, ihre Rechte gut wahrnehmen zu können. Das Wort Sozialamt wird in diesem Zusammenhang in der BfM-Mitteilung geflissentlich vermieden. Es wird geflötet:

“fide” vermittelt Sprachkompetenzen, welche Migrantinnen und Migranten in ihrem unmittelbaren Alltag brauchen. Gelernt werden konkrete Handlungen wie einen Arzt aufsuchen, an einem Elternabend teilnehmen oder einer Nachbarin begegnen. Damit fördert “fide “konsequent die Integration in der Schweiz. fide überprüft auch, welche sprachlichen Handlungen Personen können und weist diese in einem Kursattest aus.

Die Kosten für das ganz offensichtlich völlig überflüssige Programm werden in der Medienmitteilung auch verschwiegen. Wohl aus gutem Grund, denn sie dürften enorm sein. Weiter heißt es:

Das Sprachlernsystem wurde von Fachpersonen aus allen Landesteilen entwickelt und vom Institut für Mehrsprachigkeit in Freiburg koordiniert. fide beruht auf einer wissenschaftlichen Befragung von über dreihundert Zugewanderten sowie von Schweizer Fachpersonen aus allen Lebensbereichen.

Aufwendige Pilotprojekte auf Steuerzahlerkosten und zuungunsten der privaten Wirtschaft

"fide": Gibt es nicht genug Sprachlernsysteme?

"fide": Gibt es nicht genug Sprachlernsysteme?

Die Materialien sind 2011 in drei Kantonen (SO, AG, VD) pilotiert worden.

“fide” berücksichtigt die besten Praktien (Denglisch “best practices”) von Sprachkursanbietern und orientiert sich am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER).

Wenn es schon Sprachprogramme mit sogenannt bester Praxis gibt, warum muß dann ein Bundesamt auf Steuerzahlerkosten ein eigenes entwickeln, was die Kantone dann ebenfalls erst noch neu “implementieren” müssen (siehe unten).

Zur Begründung wird angeführt: “Es ist auf die in der Schweiz besondere Situation mit mehreren Landessprachen und Dialekten zugeschnitten. ”

Ach? In der EU gibt es also keine Situation von mehreren Landessprachen und Dialekten? Lächerlicher hätten Erklärungsversuche für die unnötigen und der Höhe nach totgeschwiegenen Ausgaben wohl kaum sein können.

Wer nun glaubt, die Ausgaben wären damit zuende, sieht sich getäuscht:

Noch mehr “Mittelerhöhungen”

BfM-Direktor Mario Gattiker hob hervor, daß es in einer nächsten Phase nun darum gehe, gemeinsam mit den Kantonen und Kursanbietern die neuen Standards zu implementieren. Ab 2014 wollen Bund und Kantone die spezifische Integrationsförderung gemeinsam auf der Basis kantonaler Integrationsprogramme ausrichten und dazu die finanziellen Mittel erhöhen. Die Sprachförderung bildet ein zentrales Element der kantonalen Programme.

Was auch verwundert: Das Bundesamt für Migration ist doch gar nicht beim EJPD (Eidg. Justiz- und Polizeidepartment) angesiedelt. Warum also hat Sommaruga sich hier in Schale zu werfen versucht? Was hat sie überhaupt mit dem BfM zu tun? Gar nichts.

Und wer´s nicht glaubt, was oben von mir geschrieben steht, der lese die “häufigsten Fragen zu fide”

Warum Labello süchtig macht…

Mai 16th, 2012

Die beliebten Lippenpomaden gibt es in allen leuchtenden Farben und Arten: von Grün – Rot, mit Glitzerzusatz oder mit Geschmack.

Doch viele unterschätzen die bunten Pflegestifte: Sie können der Haut schaden und führen sogar zur Sucht. Dennoch sind sie weiterhin ein Kassenschlager.

Macht Labello wirklich süchtig / abhängig? Und wenn ja, warum genau.

Zusammen hängt dies damit, daß Labello bestimmte Inhaltsstoffe enthält, welche chemisch und nicht pflanzlich sind.

Zum Schaudern sind denn auch die Ausführungen in der Zeitung Ökotest, welche Prof. Dr. med. Silvia Schauder von der Universitäts-Hautklinik Göttingen zu Lippenpflegestiften im allgemeinen erklärt.

In der Zeitung Ökotest  heißt es weiter: Außerdem haben Wissenschaftler der Universität Zürich 2001 in einer Studie die hormonelle Wirkung einiger chemischer UV-Filter nachgewiesen.

Nur der Anthélios Lichtschutzstift LSF 50 aus der Apotheke bekommt von Ökotest die Note “sehr gut”. Die Everon Lippenpflege LSF 4 des Naturkosmetikherstellers Weleda können wir immerhin noch mit “gut” bewerten.

In neun Lippenpomade-Stiften fanden von uns beauftragte Labore mehr als zehn Prozent Erdölprodukte, Paraffine oder Silikone in der Fettphase, berichtet Ökotest weiter und:

Meist aus billigem Erdöl hergestellt sind diese Stoffe ein Ersatz für hochwertige pflanzliche Öle. Paraffine sind eine Sammelbezeichnung für unzählige künstliche Stoffe, darunter auch Vaseline, die breite Verwendung in Kosmetika und Arzneimitteln finden. Von einigen Paraffinen weiß man, daß sie sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern können. Bei einem Paraffinwachs zeigten sich entzündliche Reaktionen der Herzklappen.

Doch warum macht Labello nun süchtig?

Einen detaillierten Bericht hat es zum Thema Labello-Sucht auf huutnöch.ch

Expo Mailand 2015 – “Weltausstellung vor der Haustür” (Bundesrat) erhält 23,1 Mio +++ Geld hätte sinnvoller eingesetzt werden können

Mai 16th, 2012

Der Schweizer Bundesrat hat am 16. Mai 2012 die Kreditbotschaft über die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand zum Thema Ernährung genehmigt.

Calmy-Rey war schon 2011 vorgeprescht und hatte für die Schweiz als erstes Land weltweit die Zusage für den Anlaß unter dem Titel „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“ gegeben.

Expo-Weltausstellung 2015 in Mailand: Die Schweiz zückt das Scheckbuch

Expo-Weltausstellung 2015 in Mailand: Die Schweiz zückt das Scheckbuch

Das Gesamtvolumen von Zahlungen nach Italien beträgt 23,1 Millionen Franken, wovon ein Anteil von 8 Millionen Franken möglicherweise mittels Sponsoring getragen werden soll, heißt es, und der Bundesrat rechtfertigt die exorbitanten Geldmittel für Italien mit den Worten:

Für die Schweiz ist die Weltausstellung 2015 aufgrund der geographischen, kulturellen und wirtschaftlichen Nähe zu Italien von zentraler Bedeutung.

Bundesrat: “Einmalige Möglichkeit, den Italienern die Schweiz vorzustellen”

“Der Schweizer Auftritt unter der Leitung von Präsenz Schweiz im EDA stellt eine einmalige Möglichkeit dar, die Schweiz mit ihrer kulturellen und landschaftlichen Vielfalt, ihrer Forschungskapazität und Innovationskraft sowie ihrem wirtschaftlichen Potential vorzustellen“, heißt es, als ob kein Italiener die Schweiz kennen würde.

Mit von der Partie ist viel Gutmenschen-Ideologie und Entwicklungshilfe-Mantra. Kein Wunder also, daß das EDA Feuer und Flamme für den Anlaß ist.

Seit etlichen Jahrzehnten werden die kontroproduktiven – laut Ansicht vieler afrikanischer Persönlichkeiten sogar schädlichen Entwicklungshilfegelder ausgedehnt -

Das EDA belehrt und dazu, warum Entwicklungshilfe angeblich notwendig sein soll gleich mit erhobenen Zeigefinger in der Mitteilung zur Expo 2015: “Das Recht auf eine ausreichende, sichere und gesunde Ernährung stellt weltweit eine große Herausforderung dar, welcher sich die Schweiz auch stellt, sei es mit Forschungs- und Entwicklungsvorhaben oder mit Aktivitäten der Landwirtschafts- und Nahrungsmittelindustrie.”

Monsanto und Co. dürfen sich also freuen. Auch Bayer AG bzw. neu Denglisch “Bayer CropSciences” und andere Agrar-Globalisierungskonzerne, welche eine äußerst umstrittene Rolle in der Dritten Welt und in der Agrarwirtschaft (Monokulturen, Patentierung von Pflanzen, Monopolisierung) spielen, dürften jubeln ob solcher Äußerungen des Schweizer Bundesrates.

Für den Bundesrat spielt die Weltausstellung im Nachbarland Italien eine zentrale Rolle. Das bilaterale Handelsvolumen belief sich 2011 auf rund 35 Milliarden Franken.

Das soll also die Millionenzahlungen rechtfertigen. Warum überweist Italien dem wichtigen Abnehmerland Schweiz nicht einmal Millionen für irgendeinen Schweizer Anlaß?

Das Gesamtgeld für die Schweizer Teilnahme beträgt 23,1 Millionen Franken. 21 Millionen sind für die Planung, den Bau, den Rückbau und den Betrieb des Pavillons vorgesehen. Für das Begleitprogramm in Italien von 2013 bis 2016 und die Kommunikationsmaßnahmen sind rund 2 Millionen Franken gebucht worden. 8 Millionen Franken sollen über Drittmittel aus der Privatwirtschaft, den Kantonen und den Städten beschafft werden.

Nebulös heißt es hierzu, daß die hinsichtlich ihres Nutzens umstrittene, von Steuergeldern unterhaltene Planwirtschaftsorganisation “Präsenz Schweiz” bereits Zusagen für wichtige Engagements erhalten habe.

Die Kantone, Tessin, Graubünden, Wallis und Uri, sowie die Städte Basel, Genf und Zürich haben unter Vorbehalt der Zustimmung der jeweiligen Parlamente zugesichert, daß sie im Schweizer Pavillon auftreten werden. Einige Unternehmungen haben bereits zugesichert, den Aufritt der Schweiz in Mailand finanziell zu unterstützen. Andere Firmen (wer, wird nicht mitgeteilt) haben ihr grundsätzliches Interesse daran angekündigt. Sie wollen sich  nach dem Entscheid der eidgenössischen Räte über die vorliegende Kreditbotschaft definitiv festlegen.

Mit dem Schweizer Auftritt in Mailand möchte die Schweiz ihren Bekanntheitsgrad in Italien erhöhen, sülzt der Bundesrat. Also scheint nach Ansicht des Bundesrats die Schweiz in Italien wirklich ein gänzlich unbekanntes Gebiet zu sein. Solche Mittel, wie hier ausgeschüttet, wären doch besser aufgehoben, den Bekanntheitsgrad der Schweiz in Gebieten zu erhöhen, von denen die Schweiz profitieren kann, etwa im Tourismus. Warum solche Mittel nicht nach Japan oder nach China oder in andere florierende asiatische Länder fließen lassen, sondern nach Mailand, direkt vor der Haustüre der Schweiz?
Der Bundesrat erhofft sich von den Geldmitteln für die Weltausstellung 2012 in Mailand, “die bilaterale Zusammenarbeit sowohl in der Infrastruktur, wie auch in anderen Wirtschafts- und Politikbereichen, insbesondere im Nahrungsmittelsektor stärken.”

Zweifelhaft: Lieb-Kind-machen als Dank für Anti-Schweiz-Hetze?

Der Bundesrat will nach den aggressiven Erpressungen beim ERpresser “Lieb-Kind” machen. Nachdem durch die laufende Hetze das Ansehen der Schweiz beschädigt ist, soll der Hetzer also Geld erhalten:

“Die Schweizer Teilnahme wird dazu beitragen, ein vielfältiges Bild der Schweiz zu vermitteln und ihre Stärken deutlich aufzuzeigen.”, heißt es weiter, und: “Eine 2011 durchgeführte Studie zum Ansehen der Schweiz in Italien hat gezeigt, daß die Beurteilung der Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern kritischer ausfällt und das Bild stark von Klischees geprägt ist.”


Der Schweizer Pavillon

Präsenz Schweiz hat am 19. August 2011 einen anonymen zweistufigen Wettbewerb ausgeschrieben, um Konzepte für die thematische Ausrichtung des Schweizer Pavillons   einzuholen. Der Wettbewerb stieß auf großes Interesse. Es wurden 103 Projekte eingereicht. Am 20. Januar 2012 hat das Preisgericht das Projekt „Confooderatio Helvetica“ von netwerch GmBH in Brugg zur Realisierung an der Weltausstellung 2015 in Mailand gewählt.

Die innovative Architektur und die eindrückliche Umsetzung des Ausstellungsthemas haben das Preisgericht überzeugt. Im Zentrum des Siegerprojektes steht die weltweite Verfügbarkeit und Verteilung von Lebensmitteln, sie regt die Besucher an, über das eigene Konsumverhalten nachzudenken.

Kosten für Expo in Mailand in Wahrheit exorbitant höher

Präsenz Schweiz wird das Projekt mit den Verfassern und den zahlreichen betroffenen Bundesämtern, und Institutionen (DEZA, BAG, BLW, SECO, Schweiz Tourismus, usw.) mit dem Ziel weiterentwickeln, in Bezug auf die Ernährungsthematik eine attraktive, solidarische und verantwortungsvolle Schweiz zu präsentieren, so vernimmt man weiter im Zuge der aktuellen Mitteilung.

Also dürften die versteckten Kosten für die Expo 2015 in Wahrheit wohl weitaus höher liegen:

Denn wenn so zahlreich Bundesämter und Institutionen mit der Expo in Mailand befaßt sind, glaubt doch kein Mensch, daß dies gratis geschieht? Oder seit wann arbeiten Beamte kostenlos?

Mit der Planung des Pavillons wird 2013 begonnen, sobald das Parlament den vorliegenden Kredit zur Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung genehmigt hat. Der Schweizer Pavillon befindet sich an einer guten strategischen Lage in unmittelbarer Nähe der italienischen Pavillons. Neben der Ausstellung zum Expo-Thema sind auf insgesamt 4433 Qm. Fläche Ausstellungsmodule für Partner, ein Restaurant, ein Bereich für die Sponsoren und eine Verkaufsfläche vorgesehen. “Kantone, Städte und die Schweizer Privatwirtschaft werden vom Schweizer Auftritt profitieren”, sind Bundesrat und EDA überzeugt.

Das Begleitprogramm „Verso l’Expo Milano 2015“

Um eine nachhaltige Präsenz der Schweiz in Italien zu gewährleisten, ist vor, während und nach der Weltausstellung 2015 in Mailand ein Schweizer Rahmenprogramm mit dem Namen „Verso l’Expo Milano 2015“ vorgesehen. Dieses wird im Zeitraum 2013-2016 durchgeführt.

Mit Geld bilaterale Beziehungen stärken?

Das Rahmenprogramm zielt darauf ab, die bilateralen Beziehungen zu stärken.

Die Schweiz soll mit ihrer Innovationskraft und ihrer kulturellen und sprachlichen Vielfalt stärker in das Bewußtsein des italienischen Publikums rücken. Es ist geplant, das Programm der im Zuge des Buches “Der Kulturinfarkt” zu unrühmlicher Bekanntheit gelangten Pro Helvetia „Lombardia transalpina 2014“ als wichtiges Element in dieses Rahmenprogramm zu integrieren.

“Die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels im Jahr 2016 bietet auch eine wertvolle Plattform, um die enge Zusammenarbeit im Rahmen der Weltausstellung fortzusetzen”, hofft der Bundesrat.

Der neue Generalkommissär Dante Martinelli

Der Bundesrat hat Botschafter Dante Martinelli zum neuen Generalkommissär für die Schweiz an der Expo Milano 2015 ernannt. Dieser übernimmt die Aufgabe, die Schweiz gegenüber den Organisatoren der Expo, den italienischen Behörden und den anderen teilnehmenden Ländern zu vertreten.

Er tritt die Nachfolge von Roberto Balzaretti, der ab August 2012 seine neue Tätigkeit als Schweizer Botschafter an der Schweizer Mission in Brüssel aufnehmen wird. Der Bundesrat bedankt sich bei ihm für die in seinem Augen ausgezeichnete Arbeit und den großen Einsatz zugunsten der Schweiz.

Die Schweiz zahlt wieder: Bei Schneider-Ammann sprudelt wieder Geld

Mai 15th, 2012

Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann, Schweizer Gouvernör bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), wird am 18. und 19. Mai 2012 an der Jahresversammlung der EBRD in London teilnehmen, heißt es in einer aktuellen Medienmitteilung seines Departements.

Der Bundesrat mit der Aura von der Beweglichkeit und Agilität, welche am ehesten einem Walroß gleichkommt, ist also auch Governör. Bei einer Bank mit dem ominösen Namen “Bank für Wiederaufbau und Entwicklung”.

Die Schweiz ist Mitglied in zahlreichen internationalen Organisationen: Die Mitgliedschaft hat oft nur einen Zweck, nämlich, daß die vielgeschaßte und attackierte Schweiz zahlen darf.

Die Schweiz ist Mitglied in zahlreichen internationalen Organisationen: Die Mitgliedschaft hat oft nur einen Zweck, nämlich, daß die vielgeschaßte und attackierte Schweiz zahlen darf. Warum verweigert sie nicht mal die Zahlungen von Aber-Milliarden, wenn man so schlecht mit ihr umgeht, wie in letzter Zeit geschehen?

Weiter heißt es: “Schwerpunkt der Versammlung ist die Wahl des EBRD-Präsidenten. Außerdem wird diskutiert, inwiefern die Bank die Auswirkungen der Eurokrise auf die Empfängerländer abfedern könnte.”

Also in klarem Deutsch: Die Schweiz zahlt wieder mal ohne Not exorbitante Summen (die wohlweislich in der Medienmitteilung verschwiegen werden, obwohl es doch interessant wäre, zu erfahren, um welche Beträge es denn hier eigentlich geht).

Es ist die Rede von “Kreditvergabe”. Ein Lügenwort: Denn Kredite an Länder wie Turkmenistan oder an Griechenland kann man – und dafür muß man kein Finanzprofessor sein – im Grunde per sofort abschreiben.

Und diese Schweizer Geldzahlungen erfolgen trotz dem unsäglichen und doppelzüngigem Verhalten der EU und den USA gegenüber der Eidgenossenschaft. Obwohl diese Länder massenhaft Steueroasen und Steuerparadiese auf Inseln oder direkt im Land (USA z. B. Delaware) unterhalten, welche wesentlich niedrigere (!) Steuern haben, wird gegen die Schweiz ein Steuerkrieg und ein Wirtschaftskrieg (Bankensektor) geführt.

Warum also zahlt die Schweiz laufend an die gegnerischen Kriegsparteien für die völlig scheinheiligen und ungerechten Angriffe noch Milliardengelder? In der Hoffnung, sich freizukaufen, wird den Erpressungen (nichts anderes tun USA und EU) nachgegeben.

Das ist die falsche Strategie. Man zahlt als Land keine Schutzgelder. Denn wo führt dies hin? Es folgen neue Forderungen. Genau das ist seit über 10 Jahren zu beobachten.

Die Mitteilung im Wortlaut (kursiv):

Für das Präsidium der EBRD stehen erstmals seit der Gründung der Bank im Jahre 1991 mehrere Kandidaten zur Auswahl. Neben dem amtierenden Präsidenten Thomas Mirow sind vier weitere Kandidaten im Rennen.

An der Jahresversammlung wird zudem über die Konsequenzen der Eurokrise auf den Finanzsektor in den Empfängerländern diskutiert. Um die Auswirkungen der Krise abzufedern, schuf die EBRD eine internationale Koordinationsplattform für den Dialog zwischen den Finanzinstitutionen und den Behörden der beteiligten Ländern.

Außerdem engagiert sie sich finanziell im lokalen Finanzsektor und fördert gezielt die Schaffung von soliden Rahmenbedingungen vor Ort. Die EBRD kann dabei auf ihre langjährige Erfahrung und die Zusammenarbeit mit Aktionären wie der Schweiz zählen.

Im Herbst 2011 wurde das Mandat der Bank im Zuge des Arabischen Frühlings auf die südlichen und östlichen Mittelmeerländer ausgeweitet. Mehrere Aktionäre, darunter die Schweiz, haben die entsprechenden Änderungen in den Statuten bereits ratifiziert. An der Jahresversammlung werden die 65 Gouvernöre über die nächsten Schritte hin zur Aufnahme der operationellen Tätigkeit in den entsprechenden Ländern befinden.

Am Rande der Versammlung wird Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann verschiedene Gouvernöre und Amtskollegen zu bilateralen Gesprächen treffen. Zusätzlich wird er zwei vom SECO finanzierte Projekte mit der EBRD unterzeichnen: einerseits ein Projekt zur Förderung der Privatsektorfinanzierung in Turkmenistan und andererseits ein innovatives EBRD-Programm, das in Partnerländern die Kreditvergabe in Lokalwährung fördert.

Wir nähern uns der totalen Verblödung

Mai 9th, 2012

Eine Touristin hat Schreckliches entdeckt. Schweine mit Nasenringen. Sie alarmiert die Polizei.

Diese schreitet sofort ein. Kontrolliert sämtliche Bauernhöfe in der gesamten Umgebung.

Den Bauern wird verboten, den Schweinen Nasenringe einzusetzen.

Was bei Schweinen verboten ist, ist beim Menschen alltäglich... (Bildschirmfoto: Polizeibericht.ch)

Was bei Schweinen verboten ist, ist beim Menschen alltäglich... (Bildschirmfoto: Polizeibericht.ch)

Nun können die Bauern ihre Schweine im Sommer nicht mehr auf den Alpweiden frei herumlaufen lassen, denn dann würden sie  – ohne Nasenringe – die Erde aufwühlen.

Nun müssen die Schweine also im Sommer im Stall gehalten werden.

Das ist Naturschutz. Lieber Tierfabriken gemäß amtlicher Vorschrift und konform mit dem Veterinäramt.

Es fragt sich doch:

Wenn das für die Schweine so schlimm ist, Nasenringe zu bekommen, daß der Tierschutz bzw. die Tierschutzgesetze es verbieten, warum schreitet die Kantonspolizei dann nicht gleich auch beim Menschen ein? Menschenschutz sollte ja mindestens genauso wichtig sein wie der Tierschutz.

Zahlreiche Jugendliche laufen mit Nasenringen rum. Schlimmer noch: Auch in den Ohren wird wild herumgestochen und Metall glänzend getragen. Und sogar Metallstücke in der Zunge sieht man. Es kommte noch schlimmer: Das, was für Schweine verboten ist gemäß Veterinäramt, findet man bei vielen Menschen sogar in Brustwarzen, in den Lippen, über den Augenbrauen und – man glaubt es kaum – auch im Intimbereich.

Also sofort alle Jugendlichen, die sich massenhaft Steckschmuck („piercings“) einsetzen, polizeilich belangen. Und alle Jugendlichen, die ihn nicht freiwillig entfernen lassen, einsperren.

Was für den Schutz der Tiere wichtig ist, sollte für den Menschen ja wohl erst recht gelten.

„Wir nähern uns der totalen Verblödung“ – dies war die Überschrift eines Leserbriefs eines Landwirts, den ich zum Thema einmal im Raum Brienz in der Zeitung las, als ich vor zirka zwei Jahren einmal einen Kunden wegen einem Internetprojekt zu besuchen hatte.

Dieser Satz trifft es wohl.

(Ganzer Bericht / Quelle: Polizeimeldungen.ch)

Bahn immer beliebter – Auto bleibt wichtigstes Verkehrsmittel

Mai 8th, 2012

Statistik zur Bahn bzw. zu Bahnfahrten:

Durchschnittlich fast 37 Kilometer legte 2010 jederEinwohner der Schweiz täglich im Inland zurück.

Zug der SBB: Die Schweizer fahren mehr Bahn und die SBB ist das einzige Unternehmen der Welt, das über mehr Kunden klagt... (Foto: Schlagwort AG)

Zug der SBB: Die Schweizer fahren mehr Bahn und die SBB sind das einzige Unternehmen der Welt, das über mehr Kunden klagt... (Foto: Schlagwort AG)

Verglichen mit 2005 hat die Tagesdistanz somit um rund vier Prozent zugenommen, was in erster Linie auf eine Zunahme der gefahrenen Bahnkilometer zurückzuführen ist.

Dies geht aus dem Mikrozensus Mobilität und Verkehr hervor, den das Bundesamt für Statistik (BFS) und das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) durchgeführt haben.

Dieser Mikrozensus ist Teil der neuen modularen Volkszählung, die den heute stark beschleunigten gesellschaftlichen Wandel viel besser analysiert, als bis anhin.

Wer für Bahnfahren ist bzw. für den öffentlichen Verkehr, z. B., weil er gerne am “Läpptopp” im Zug arbeitet und das GA nutzt, sollte beim Wählen einen Bogen um die FDP machen:

11.000 Franken für ein GA?!

Häusliche Gewalt = Männergewalt? – Frauen genauso TäterInnen!

Mai 8th, 2012

Die liebe, friedfertige Frau und der (notorisch) gewalttätige böse Mann?

Seit Jahrzehnten wird von den K(r)ampf-Feministinnen bzw. EmanzInnen und Emanzerichen die stumpfe Lüge verbreitet, Häusliche Gewalt gehe angeblich überwiegend von Männern aus.

Hierzu bedient man sich “wahrer Lügen”. So zieht man z. B. Polizeistatistiken zu Anzeigen wegen Häuslicher Gewalt hinzu und zitiert diese.

Lügen von Kampfemanzen und Feministinnen zur Häuslichen Gewalt: Frauengewalt gibt es angeblich nicht (Bild: Emanzipation.ch)

Lügen von Kampfemanzen und Feministinnen zur Häuslichen Gewalt: Frauengewalt gibt es angeblich nicht (Bild: Emanzipation.ch)

Diese Statistiken über Anzeigen wegen Häuslicher Gewalt stimmen zwar, aber sie sind auch eine Lüge, wenn sie so zitiert werden, daß man angeblich anhand dieser Statistiken auf die tatsächlichen Zahlen schließen könnte.

Männer zeigen Gewalt von Frauen gegen sie viel weniger an. Die Hemmschwelle ist viel geringer.

Wenn ich gerade an eine Ex-Beziehung vom Ende letzten Jahres denke, die zwar nicht in köperlicher Gewalt mündete, aber in in einer regelrechten Spirale (oder Spaß?) an laufender psychischer Gewalt (sog. “verbale Gewalt”) und dies mit einem enormen Aggressionspotential, dann beneide ich wirklich keinen Mann, der sich eine Frau angelacht hat, die wirklich auch noch physisch gewalttätig ist.

Frauengewalt gibt es kaum?

Studien besagen etwas anderes.

Insofern tut es not, daß das permanent von Feministinnen heruntergebetete EmanzInnen-Mantra mal mit wirklichen Studienergebnissen beleuchtet wird.

Es wird wohl langsam mal Zeit, daß nicht Frauen sich emanzipieren, sondern die Wahrheit sich emanzipiert.

Beide Geschlechter sind gleichermaßen vertreten bei der Ausübung von Häuslicher Gewalt. Hier gibt es sage und schreibe 431 Studien zum Thema Häuliche Gewalt

Immer wieder lesenswert sind auch die Blog-Beiträge auf www.Antifeminismus.ch

 

 

Deutschland: Minister Ramsauer stellt Weiche in Richtung Bürgerbeteiligung – Bundestag sollte Bürger grundsätzlich an Gesetzgebung beteiligen

Mai 8th, 2012

„Ein guter Anfang – ausbaufähig“ – so kommentiert der Verein „Mehr Demokratie“ die am Dienstag des 1. Mai gestartete Initiative vom deutschen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zur öffentlichen Diskussion einer Reform der Flensburger Verkehrssünderkartei.

Es sei der richtige Weg, die Möglichkeiten des Internets für eine öffentliche Diskussion von Reformvorhaben zu nutzen. Begrüßenswert sei, daß die Bürger frühzeitig – noch vor der Erarbeitung eines Gesetzentwurfes – eingebunden werden. Notwendig sei aber auch, eine Bürgerbeteiligung zu Gesetzesinitiativen auf der Ebene des Bundestages zu etablieren.

Der Deutsche Verkehrsminister Ramsauer erntet Lob vom Verein "Mehr Demokratie"

Der Deutsche Verkehrsminister Ramsauer erntet Lob vom Verein "Mehr Demokratie"

„Diese Form der Bürgerbeteiligung über das Internet sollte zum Prinzip für die parlamentarische Gesetzgebung werden und dort angesiedelt sein, wo die Gesetze beschlossen werden – beim Bundestag“, so „Mehr Demokratie“-Vorstandssprecher Ralf-Uwe Beck.

„Damit könnten Bürger gezielter Einfluß auf ihre Volksvertreter nehmen. Die Gesetzgebung könnte sich damit stärker an den Interessen der Menschen orientieren.“ Nach Vorstellungen von „Mehr Demokratie“ sollten die Bürger perspektivisch zu allen Gesetzentwürfen, die im Bundestag zur Entscheidung anstehen, Stellungnahmen abgeben können. Diese sollten in öffentlichen Ausschußsitzungen ausgewertet werden.

„Es muß nachvollziehbar sein, wie mit den Stellungnahmen aus der Bürgerschaft umgegangen wird, damit die Bürgerbeteiligung nicht zur Alibiveranstaltung wird“, so Beck. Das gelte auch für die Initiative des Bundesverkehrsministers.

Eine solch offene Bürgerbeteiligung bei Gesetzesinitiativen gibt es bisher in der Schweiz, Österreich und einigen Staaten der USA. In Deutschland können sich die Bürgerinnen und Bürger beispielsweise zu Regierungsentwürfen in den Ländern Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg äußern. Als erstes Bundesland plant Thüringen noch im laufenden Jahr den Start eines Modellprojektes auf der Ebene des Landtags.

Bis zum 22. Mai haben die Bürger die Möglichkeit, sich zu der Reform der Verkehrssünderkartei auf der Plattform www.Punkteforum.de zu äußern.